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Begriffserklärung: Feuerverzinkt

Feuerverzinkt Beispiel

Widerstandsfähig, unverwüstlich und langlebig – das sind nur wenige der zahlreichen, positiven Eigenschaften der Feuerverzinkung. Und genau das macht sie in Sachen Korrosionsschutz von Stahl zur ersten Wahl!

Die Feuerverzinkung geschieht in 8 einfachen Schritten:

  1. Reinigen und entfetten aller Bauteile.
  2. Abspülen in einem Wasserbad.
  3. Beizbehandlung in einem Bad mit verdünnter Salzsäure - so wird Rost und Zunder entfernt und man erhält eine metallisch blanke Oberfläche.
  4. Abspülen in einem Wasserbad.
  5. Eintauchen in ein Flussmittelbad. Dieses schützt bis zu der eigentlichen Verzinkung vor Korrosion, verbessert die Benetzbarkeit der Teile und aktiviert die Oberfläche für die Verzinkung.
  6. Trocknung und Vorwärmung der Teile.
  7. Eintauchen in eine Zinkschmelze mit einer Temperatur von ca. 450°C. Bei Kontakt mit dem eingetauchten Metall reagieren Stahl und Zink und bilden zunächst mehrere Eisen-Zink-Legierungsschichten. Diese bleiben unlösbar mit dem Stahluntergrund verbunden. Beim Ausziehvorgang legt sich auf die Oberfläche abschließend eine sehr haftfähige Reinzinkschicht.
  8. Abkühlen der verzinkten Teile an Luft oder Wasser.

Nach diesem Verfahren ist die Zinkoberfläche zunächst glänzend und hell, wird im Laufe der Zeit aber immer dunkler (bis hin zu dunkelgrau). Dieser Prozess ist die allabschließende und geplante Bildung einer Schutzschicht. Sie entsteht durch Oxidation und macht den Rostschutz erst richtig perfekt!

Feuerverzinkte Bauteile sind:

  •   Rundumverzinkt, auch in schwer zugänglichen Hohlräumen und an Kanten
  •   zuverlässig vor Rost geschützt – aktiv und passiv *
  •   Wartungsfrei und daher planungssicher und sehr wirtschaftlich
  •   Hoch abrieb- und schlagfest, auch bei mechanischer Beanspruchung
  •   auch ideal für den Außenbereich, da witterungsbeständig
  •   ressourcenschonend und damit auch umweltfreundlich

* Passiver Schutz ist die Bildung der bereits erläuterten Schutzschicht mittels Oxidation. Als aktiv bezeichnet man den kathodischen Schutz, den der Stahl durch die Zinkschicht erfährt. Bei Beschädigungen der Oberfläche werden diese Schadstellen auf elektrochemischen Wegen durch die „Opferung“ des Zinks geschützt. So kann man sagen, dass er sich bei der Verzinkung gewissermaßen um eine Art „selbstheilende“ Legierung handelt.

Feuerverzinkt Beispiel 1
Feuerverzinkt Beispiel 2

Vom Feuerverzinken zum fertigen Produkt:

Absperr-Pfosten zum Herausnehmen


Rammschutzbügel mit Knieholm


Absperr-Pfosten zum Aufdübeln mit 2 Ösen